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Sehenswürdigkeiten

Ausflüge für Naturfreunde
In den Masuren ist die lebendige Natur überall anzutreffen. Man muss nur über die Grenzen der touristischen Orte und Ortschaften hinausgehen, um nicht nur nach europäischen Maßstäben seltene Landschaften und Pflanzen beobachten zu können, sondern auch um unheimliche Begegnungen der dritten Art mit den hiesigen Tieren zu erleben, auch mit so seltenen Arten, wie Wolf oder Seeadler. Die Seeadler haben sich an dem Mauersee der Masurischen Seeplatte reichlich vermehrt; am ehesten kann man sie an dem See Dobskie treffen, wo sie mit Lust und Liebe nach Kormoranen jagen.
 
Schlösser des Deutschordens
Die längste der von uns empfohlenen Ausflugsrouten, die in westlicher Richtung bis an die Grenzen von Ermland reicht, sodass ein Auto und frühes Aufstehen angesagt sind. Von Giżycko aus fährt man nach Westen, mit der Landstraße nach Olsztyn. Über Wilkasy, Szczybały Giżyckie, Skop und Tros kommt man nach Ryn, etwa 24 km südwestlich von Giżycko. Über Ryn ragt der in Renaissance-Stil umgebaute Körper des alten Deutschorden-Schlosses empor.
 
Kanufahrten
Die Gewässer in Masuren sind nicht nur Seen. Es gibt hier mehrere bezaubernde Flüsse, die sich ausgezeichnet für Kanuabenteuer eignen. Der König der masurischen Flüsse ist Krutynia, mit der Kanuroute von Sorkwit nach Ruciane-Nidy von 102 km, davon 60 über zahlreiche, wunderschöne Seen. Beinahe die gesamte Route führt über die Wälder von Puszcza Piska, von Spychów ab über die Gebiete des Masurischen Landschaftsschutzparks. Der Fluss selbst endet hier, indem er in die Bucht Iznocka des Sees Bełdany auf der Route der Masurischen Seeplatte mündet.
Sehenswertes!
 
 
 
gieruoz Gierłoż - Führerhauptquartier
Im Juli 1940 erhielt der Begründer der „Organisation Todt", der damals 50-jährige Generalmajor Dipl.-Ing. Dr. Fritz Todt die Aufgabe, eine geheime Einrichtung in Görlitz (heute Gierłoż) zu bauen. Die Ingenieure von Todt waren ausgezeichnete Fachleute in Bezug auf den Bau von Befestigungen und Bunkern. Deswegen wurde eben ihm der Bau eines der berühmtesten und geheimsten Bauwerke des 2. Weltkrieges in Auftrag gegeben - des Führerhauptquartiers Görlitz, genannt „Die Wolfsschanze".
koncerty-organowe Giżycko - Orgelkonzerte
Zu den touristischen Attraktionen gehören sicherlich die Orgelkonzerte in der evangelischen Kirche in Giżycko. Die Evangelische Kirche befindet sich am Plac Grundwaldzki. Der Grundstein wurde am 11. Mai 1826 gelegt. Im Jahre 1881 wurden die Fenster vergrößert, die Apsis und die Sakristei errichtet, der Altar und die Kanzel umgebaut. Den Altar zieren Malereien des hervorragenden Berliner Malers Karl Gottfried Pfannschmidt.
most-obrotowy Drehbrücke in Giżycko
Die Drehbrücke wurde 1889 von der Firma Bechelt C.O. Grundberg und Schel aus Grünberg errichtet. Der Zweck war, eine bequeme Verbindung zwischen der Stadt und der 1844-1856 errichteten Feste Boyen herzustellen. Die damaligen Ingenieure haben einen beweglichen Bogen von 20 m Länge und 8 m Breite errichten, der, wie nur selten sonst, auf die Seite geschoben wird, nicht nach oben, wie dies üblicherweise bei Konstruktionen dieser Art der Fall war.
twierdza-boyen Feste BOYEN - Giżycko
Die Feste Boyen wurde in den Jahren 1844-1856 errichtet; es handelt sich um ein sehr gut erhaltenes Beispiel der preußischen Befestigungsschule. Gelegen westlich von Giżycko, auf einer Enge zwischen den großen Seen Niegocin und Kisajno, stellte sie das wichtigste Glied der Befestigungskette dar, die den Weg nach Preußen vom Osten her versperrte. Auf einem Gelände von ca. 100 ha errichtet, war sie ein wichtiges strategisches Verteidigungswerk Ostpreußens.
kanal-mazurski Der Masurische Kanal - Wasserverbindung mit der Ostsee
Zweck der Errichtung des Kanals war, die Gewässer der Masurischen Seeplatte vom Fluss Pregoła in nördlicher Richtung abzuführen, um einen Wasserweg zur Ostsee zu erbauen und Wasserenergie für die Versorgung von Wasserelektroanlagen sowie für die Trockenlegung von ca 17.000 ha Wiesen sicherzustellen. So mancher vermutet, de Masurische Kanal sollte als Wasserweg für U-Boote dienen, da in den Masuren der Bau eines Ausbesserungs-Stützpunktes für solche Einheiten errichtet werden sollte. Diesen Vermutungen widersprechen allerdings die Ausmaße der Schleusen von 45 x 7,5 m sowie die Tiefe von ca. 2 m.
lesniczowka Försterei Pranie und Museum von Konstanty Ildefons Gałczyński
Die Försterei Pranie wurde ca. 1880 erbaut. Sie liegt in Puszcza Piska (Johannisburger Heide, Woiwodschaft Ermland-Masuren), direkt am See Nidzkie. Historisch wurde sie bedeutend, indem sie vom hervorragenden polnischen Dichter Konstanty Ildefons Gałczyński für längere Aufenthalte aufgesucht wurde, zum ersten Mal im Juli 1950. Er besuchte die Försterei weitere drei Jahre lang, als Gast des damaligen Försters Stanisław Popowski. Im Jahre 1952 plant er mit seiner Frau Natalia, sich in der Nähe des Sees Nidzkie niederzulassen, dem kommt aber der plötzliche Tod des Dichters im Dezember 1953 zuvor. Im Jahre 1980 wurde in Pranie das Museum Konstanty Ildefons Gałczyński eröffnet.
stanczyk Stańczyki - Historische Brücken
Die nördlichen Enden von Masuren gehören zu den am seltensten besuchten Landflecken in Polen. Und eben hier, unter den entzückenden Hügeln und Wiesen, hinter dem Dorf Stańczyki, stehen riesige Viadukte der außer Betrieb genommenen Bahnlinie Gołdap - Żytkiejmy (31km). Es handelt sich um die höchsten Brücken dieser Strecke, die mit 200 m Länge und 36 m Höhe auch zu den höchsten Brücken landesweit gehören. Sie sind in Eisenbeton ausgeführt, mit 5 Bögen von jeweils 15 m. Ihre Architektur zeichnet sich durch perfekte Verhältnisse, die Pfeiler sind durch Elemente verziert, die auf den römischen Aquädukten von Pont du Gard ihre Vorbilder haben. Daher auch der Name: „Aquädukte der Rominter Heide".
Das Sanktuarium ŚWIĘTA LIPKA - das Tschenstochau des Nordens
Bei Święta Lipka handelt es sich um einen kleinen Ort, der schon im 15. Jahrhundert als Pilgerort bekannt war, gelegen in der Nähe von Kętrzyn, am See Dejnowa. Jedes Jahr wird das hier befindliche Mariensaktuarium von mehr als 100.000 Masuren-Touristen besucht. Wegen der zahlreichen Pilgergruppen wird Święta Lipka oft als „das Tschenstochau des Nordes" bezeichnet.

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